Nach Jambi und diversen Magenproblemen, die ich mir dort eingefangen hatte, war ich zum ersten mal Froh wieder in Jakarta zu sein.
In Jakarta besuchten den relativ kleinen Rest der Altstadt von Jakarta am Taman Tua (= Alter Platz) und das dortige Museum Fatahillah.
Die Altstadt von Jakarta
Wir nutzten den Aufenthalt, um die Altstadt von Jakarta und das dortige Museum Fatahillah zu besuchen. Allerdings fand ich das Museum recht langweilig.
Blick aus dem Museum auf den Taman Tua (früher beobachten die Kolonialherren von hier aus auch Exekutionen)
Ein Großteil der Ausstellungsfläche zeigte lediglich alte Möbel der ehemaligen holländischen Kolonialherren und das war für mich schon eher uninteressant, interessanter war da schon das in direkter Nähe gelegene Wayangmuseum, daß einen guten Gesamtüberblick zu den verschiedenen Arten des indonesischen Wayangtheaters bietet.
Die Alstadt von Jakarta ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Stellenweise fühlt man sich wirklich um 60 oder mehr Jahre zurückversetzt.
Ein Besuch im Café Batavia lohnt sich, auch wenn es dort auch ein wenig teuer ist, ebenso - allein um die Einrichtung zu bestaunen. Man fühlt sich, als würde man sich in einem Film der 40er-Jahre bewegen und erwartet jederzet, daß Humphrey Bogart zur Tür hineinkommt.
Benny und Mice Expo
Nach der Erkundung der Altstadt machten wir noch einen Besuch bei einer Ausstellung zur in Jakarta sehr bekannten Comic-Serie “Benny & Mice”. Nähere Infos zu Benny & Mice gibt es hier: Die Comicserie “Benny & Mice”.
Leider war der Interviewtermin und die Autogrammstunde mit den Autoren erst ein paar Tage später, zu einem Zeitpunkt, an dem wir bereits nicht mehr in Jakarta waren.
Bogor, die Regenstadt
Von Jakarta brachen wir am nächsten Tag nach Bogor auf. Bogor ist ca. 50-60 km von Jakarta entfernt und berühmt für seinen Dauerregen, der selbst in der Trockenzeit einen halben Tag dauern kann.
In Bogor besuchten wir den berühmten botanischen Garten der Stadt, der “Kebun Raya Bogor” genannt wird. Ein Mitgründer des 1817 eröffneten Parks war übrigens ein deutscher Botaniker.
Das Gelände ist sehr weitläufig und nach einer kompletten Durchwanderung ohne große Pausen ist man schon ziemlich aus der Puste. Wenn man sich aber Zeit lässt ist der Besuch im Park sehr entspannend.
Nach einer kleinen Wanderung im Park gingen wir noch an einem, heute vom indonesischen Präsidenten genutzten aber bereits 1744 von den Holländern erbauten Palast, dem Istana Bogor, vorbei.
Der Palast, auf dessen Grünflächen dutzende von Rehen umherstreifen, wird oft bei Staatsempfänge genutzt und dient auch als Wohnsitz von Staatsgästen.
Etwas seltsam war das Hotel, in dem wir eine Nacht verbrachten. Es gab keinen Anlass zur Beschwerde, alles war sauber, das Personal freundlich und hilfsbereit, allerdings war es auch wie eine Zeitreise in die 70er-Jahre.
Die gesamte Einrichtung stammte aus dieser Zeit. Als wir ankamen, wurde zur Aufnahme unserer Buchung nicht etwa ein Computer bemüht, sondern eine schwere Schreibmaschine. Als die Air Condition aussetze, schleppte jemand vom Personal einen Ventilator herbei, der so schwer und so laut wie ein Flugzeugmotor war.
Mir machte das alles wenig aus aber uns war schon etwas seltsam zumute. Nach unserem Aufenthalt in Bogor fuhren wir zurück nach Jakarta und flogen am nächsten Morgen über Surabaya zurück nach Malang.
In Malang ruhten wir uns nur etwas aus und planten unsere nächste Reise nach Lombok. Das einzig erwähnenswerte entdecke ich beim Einkauf im Einkaufszentrum Matos im Zentrum von Malang.
Bei einem von Gramedia Buch-Restsverkauf entdeckte ich eine sehr geschmackvolle und ungemein passende Zusammenstellung von zwei Büchern, die einfach in ein Genre gehören müssen.








































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Jakarta ist schon bemerkenswert. Auf der einen Seite siehst du das Moderne und auf der anderen Seite siehst du das Nostalgische.