5. Teil - Jakartas Altstadt und Bogor

von Marc am 22. März 2010

Die Altstadt von Jakarta

Nach Jambi und diversen Magenproblemen, die ich mir dort eingefangen hatte, war ich zum ersten mal Froh wieder in Jakarta zu sein.

In Jakarta besuchten den relativ kleinen Rest der Altstadt von Jakarta am Taman Tua (= Alter Platz) und das dortige Museum Fatahillah.

Die Altstadt von Jakarta

Wir nutzten den Aufenthalt, um die Altstadt von Jakarta und das dortige Museum Fatahillah zu besuchen. Allerdings fand ich das Museum recht langweilig.

Blick auf das Museum Fatahillah am Taman Tua

Blick auf das Museum Fatahillah am Taman Tua

Blick aus dem Museum auf den Taman Tua (früher beobachten die Kolonialherren von hier aus auch Exekutionen)

Blick aus dem Museum auf den Taman Tua (früher beobachten die Kolonialherren von hier aus auch Exekutionen)

Ein Großteil der Ausstellungsfläche zeigte lediglich alte Möbel der ehemaligen holländischen Kolonialherren und das war für mich schon eher uninteressant, interessanter war da schon das in direkter Nähe gelegene Wayangmuseum, daß einen guten Gesamtüberblick zu den verschiedenen Arten des indonesischen Wayangtheaters bietet.

Darstellung eines Gottes im Wayang Kulit (Schattentheater)

Darstellung eines Gottes im Wayang Kulit (Schattentheater)

Figur aus dem Wayang Suluh, mit dem der Widerstand gegen die Kolonialherren propagiert wurde.

Figur aus dem Wayang Suluh, mit dem der Widerstand gegen die Kolonialherren propagiert wurde.

Die Alstadt von Jakarta ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Stellenweise fühlt man sich wirklich um 60 oder mehr Jahre zurückversetzt.

Ein Oplet (früher genutztes Verkehrmittel) in der Altstadt

Ein Oplet (früher genutztes Verkehrmittel) in der Altstadt

Ein Strassenhändler in Jakartas Altstadt

Ein Strassenhändler in Jakartas Altstadt

Ein Kolonialgebäude in Jakartas Altstadt

Ein Kolonialgebäude in Jakartas Altstadt

Händler und Kunde auf dem Taman Tua

Händler und Kunde auf dem Taman Tua

Ein Besuch im Café Batavia lohnt sich, auch wenn es dort auch ein wenig teuer ist, ebenso - allein um die Einrichtung zu bestaunen. Man fühlt sich, als würde man sich in einem Film der 40er-Jahre bewegen und erwartet jederzet, daß Humphrey Bogart zur Tür hineinkommt.

Im oberen Stockwerk des Café Batavia

Im oberen Stockwerk des Café Batavia

Die Bar im oberen Stockwerk

Die Bar im oberen Stockwerk

Unteres Stockwerk im Café Batavia, Jakarta

Unteres Stockwerk im Café Batavia, Jakarta

Benny und Mice Expo

Nach der Erkundung der Altstadt machten wir noch einen Besuch bei einer Ausstellung zur in Jakarta sehr bekannten Comic-Serie “Benny & Mice”. Nähere Infos zu Benny & Mice gibt es hier: Die Comicserie “Benny & Mice”.

Vania, vor dem Pressefoto-Bereich

Vania, vor dem Pressefoto-Bereich

Ich und mein Vorbild

Ich und mein Vorbild

Auszüge aus einem Benny and Mice Comic in der Aussttellung

Auszüge aus einem Benny and Mice Comic in der Aussttellung

Leider war der Interviewtermin und die Autogrammstunde mit den Autoren erst ein paar Tage später, zu einem Zeitpunkt, an dem wir bereits nicht mehr in Jakarta waren.

Bogor, die Regenstadt

Von Jakarta brachen wir am nächsten Tag nach Bogor auf. Bogor ist ca. 50-60 km von Jakarta entfernt und berühmt für seinen Dauerregen, der selbst in der Trockenzeit einen halben Tag dauern kann.

In Bogor besuchten wir den berühmten botanischen Garten der Stadt, der “Kebun Raya Bogor” genannt wird. Ein Mitgründer des 1817 eröffneten Parks war übrigens ein deutscher Botaniker.

Im botanischen Garten von Bogor

Im botanischen Garten von Bogor

Spielende Kinder im Park (über einem Fluss)

Spielende Kinder im Park (über einem Fluss)

Alter Baum im Kebun Raya

Alter Baum im Kebun Raya

Blüte an einem der Bäume im botanischen Garten von Bogor

Blüte an einem der Bäume im botanischen Garten von Bogor

Blick aus dem Park auf den Gunung Salak

Blick aus dem Park auf den Gunung Salak

Eine Katze sucht eine Mitfahrgelegenheit (Kuching naik Bajaj)

Eine Katze sucht eine Mitfahrgelegenheit (Kuching naik Bajaj)

Das Gelände ist sehr weitläufig und nach einer kompletten Durchwanderung ohne große Pausen ist man schon ziemlich aus der Puste. Wenn man sich aber Zeit lässt ist der Besuch im Park sehr entspannend.

Für Matthias Tauchert: Das Krankenhaus von Bogor

Für Matthias Tauchert: Das Krankenhaus von Bogor

Die an den botanischen Garten grenzende Jalan Rumah Sakit

Die an den botanischen Garten grenzende Jalan Rumah Sakit

Nach einer kleinen Wanderung im Park gingen wir noch an einem, heute vom indonesischen Präsidenten genutzten aber bereits 1744 von den Holländern erbauten Palast, dem Istana Bogor, vorbei.

Der Präsidentenpalast (Istana Bogor)

Der Präsidentenpalast (Istana Bogor)

Eines der Rehe im Istana Bogor

Eines der Rehe im Istana Bogor

Der Palast, auf dessen Grünflächen dutzende von Rehen umherstreifen, wird oft bei Staatsempfänge genutzt und dient auch als Wohnsitz von Staatsgästen.

Etwas seltsam war das Hotel, in dem wir eine Nacht verbrachten. Es gab keinen Anlass zur Beschwerde, alles war sauber, das Personal freundlich und hilfsbereit, allerdings war es auch wie eine Zeitreise in die 70er-Jahre.

Ich sag nur: Disco!!!

Ich sag nur: Disco!!!

Die gesamte Einrichtung stammte aus dieser Zeit. Als wir ankamen, wurde zur Aufnahme unserer Buchung nicht etwa ein Computer bemüht, sondern eine schwere Schreibmaschine. Als die Air Condition aussetze, schleppte jemand vom Personal einen Ventilator herbei, der so schwer und so laut wie ein Flugzeugmotor war.

Ein Ventilator (Leihabe aus dem örtlichen 70er-Museum)

Ein Ventilator (Leihabe aus dem örtlichen 70er-Museum)

Mir machte das alles wenig aus aber uns war schon etwas seltsam zumute. Nach unserem Aufenthalt in Bogor fuhren wir zurück nach Jakarta und flogen am nächsten Morgen über Surabaya zurück nach Malang.

In Malang ruhten wir uns nur etwas aus und planten unsere nächste Reise nach Lombok. Das einzig erwähnenswerte entdecke ich beim Einkauf im Einkaufszentrum Matos im Zentrum von Malang.

Bei einem von Gramedia Buch-Restsverkauf entdeckte ich eine sehr geschmackvolle und ungemein passende Zusammenstellung von zwei Büchern, die einfach in ein Genre gehören müssen.

Hitler und Ghandi - was man sich bei der Anordnung wohl gedacht hat?

Hitler und Ghandi - was man sich bei der Anordnung wohl gedacht hat?

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{ 1 … lesen oder selbst Kommentieren }

Alexander 5. April 2011 um 17:44

Jakarta ist schon bemerkenswert. Auf der einen Seite siehst du das Moderne und auf der anderen Seite siehst du das Nostalgische.

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