2. Teil - Umgebung von Malang

von Marc am 14. März 2010

Sehr spät kommt nun der 2. Teil des Reiseberichts 2010. Leider fanden wir kaum verlässliche Internetverbindungen, bzw. nur unglaublich langsame, außerdem war ich mehrere Tage außer Gefecht.. später mehr dazu.

Ich muss nun eine Menge aufarbeiten und hoffe, dass ich Alles noch einigermassen zusammenbekomme.

Ausflug zu Tempeln in der Umgebung von Malang

Nachdem wir ein paar Tage ausgespannt hatten machten wir eine erste Tour zu einigen Sehenswürdigkeiten in der Umgebung von Malang.

Tempel von Singosari, auch Kendedes-Tempel genannt.

Tempel von Singosari, auch Kendedes-Tempel genannt.

Nochmals der Tempel von Singosari

Nochmals der Tempel von Singosari

Detail über dem Tempeleingang

Detail über dem Tempeleingang

Das erste Ziel war der Tempel von Singosari, der auch “Ken Dedes”-Tempel genannt wird. Erbaut wurde der Tempel vom letzten Herrscher der Dynastie Singosari um 1300.

Nicht weit vom Tempel entfernt befinden sich zwei Wächterfiguren, genannt “Dwarapala”, die früher den Eingang zum Tempel markierten. Heute allerdings liegen sie mitten in einem kleinen Dorf bei Malang.

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Dwarapala - Tempelwächter

Von dort ging es weiter zum Sumberawan-Tempel, der aber eigentlich kein Tempel ist, sondern nur eine Stupa, die aus dem beginnenden 15. Jahrhundert stammt.

Der Sumberawan Tempel am Fusse des Gunung Arjuna

Der Sumberawan Tempel am Fusse des Gunung Arjuna

Der Ort ist allerdings landschaftlich schön, im Tal des Gunung Arjuna, gelegen und schon deshalb die Reise wert gewesen. Es wird vermutet, daß die Umgebung des Tempels einstmals der sagenhafte Ort “Kasurangganan” (Garten der himmlischen Nymphen) gewesen ist und von einem berühmten Herrscher (Hayam Wuruk) besucht wurde.

Interessanter als der “Tempel” war für mich aber eher der lange Weg zum Tempel, auf dem man einige Reisfelder durchqueren muss und neben der Natur auch einiges vom Dorfleben mitbekommt.

Kinder in einem Dorf in der Nähe des Sumberawan Tempels

Kinder in einem Dorf in der Nähe des Sumberawan Tempels

Ein Rind wird gewaschen

Ein Rind wird gewaschen

Ein wenig Dorfalltag

Ein wenig Dorfalltag

Diese Libellen flogen zu dutzenden auf dem Weg zwischen Dorf und Tempel

Diese Libellen flogen zu dutzenden auf dem Weg zwischen Dorf und Tempel

Reispflanzen auf einem Reisfeld

Reispflanzen auf einem Reisfeld

Blick über die Reisfelder

Blick über die Reisfelder

Noch ein letztes Bild vom Weg zum Tempel

Noch ein letztes Bild vom Weg zum Tempel

Nach dem langen Weg (angegeben sind 500 meter aber es ist doch ein Stück weiter) bei brütentender Hitze waren wir erstmal erledigt, außerdem setzte der nachmittägliche Regen ein, sodass es sich wenig lohnte noch weiter herumzufahren.

Ich wollte heute noch mehr schreiben als regnet und blitzt es im Moment heftig und weil ich befürchte, dass das Internet gleich schlapp macht, mache ich lieber Schluss und schreib morgen weiter…

Es kommen noch Reiseberichte zu: Ein Ausfug zu Bung Karnos Grab, ein kleines Dorf bei Blitar, Jambi und Palembang, Benny and Mice Expo in Jakarta, die Altstadt von Jakarta und einiges mehr.

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{ 1 … lesen oder selbst Kommentieren }

Alexander 5. April 2011 um 17:52

Sehr schön zu sehen wie der Tempelwächter in das moderne Leben mit einbezogen wurde.

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