Günstige Geldtransfers nach Indonesien

von Marc am 25. September 2008

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Heute erreichte mich eine E-mail zum Thema Geldtransfers ins Ausland, die ich beinahe schon ohne große Beachtung in den Papierkorb geschoben hätte, da ich es für typischen Spam hielt, jedoch war Sie letzendlich doch einen Blick wert.

Die E-mail enthielt eine Pressemitteilung der GTZ. Inhaltlich ging es um die Ankündigung eines Internetportals, dass bei der Suche nach der günstigsten Überweisungungsgebühr bei Geldtransfers ins Ausland helfen soll.

Zitat aus der Presseerklärung:

In Deutschland leben mehr als 15 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund. Viele von ihnen unterstützen Familien und Freunde in ihren Herkunftsländern, indem sie regelmäßig Geld nach Hause schicken. Das Problem dabei: Bei Überweisungen außerhalb der EU-Grenzen fallen meist sehr hohe Gebühren an. Damit sich dies ändert, gibt es nun ein neues Serviceportal im Internet.

Auf www.geldtransfair.de finden Sie den günstigsten und schnellsten Weg für Überweisungen von Deutschland in 25 unterschiedliche Länder. Finanziert wird das Serviceportal von der deutschen Bundesregierung.

Da zu diesen 25 Ländern auch Indonesien gehört und ich in der Vergangenheit auch oft bei allzu hohen Überweisungsgebühren gestutzt habe, fand ich die Sache, nachdem ich mir die Seite näher angeschaut hatte, doch Unterstützens- und auch hier Erwähnenswert.

Man kann sehr einfach ein Land wählen und darauf die Überweisungssumme eingeben, darauf werden alle Anbieter aufgelistet und die günstigste Form der Überweisung, bei den einzelnen Anbietern angezeigt.

Bei einer Überweisung eines Betrages von 100 Euro beispielsweise, reichten die Gebühren von 1,50 Euro bis zu 40! Euro.

Die Bundesregierungm begrüsst die Transparenz, die durch das Angebot entsteht. Ein Hauptproblem vieler Migranten ist, dass Sie für Überweisungen in die Heimat, um beispielsweise Verwandte zu unterstützen, oft unverhältnismässig hohe Gebühren bezahlen.

Heidemarie Wieczorek-Zeul, Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gab an, dass überhöhte Kosten durch Wettbewerb und Transparenz abgebaut werden sollten.

Die G7 und Russland hatten zwar bereits vereinbart, dass die Kosten von Geldtransfers um die Hälfte gesenkt werden sollten, jedoch zeigte der Beschluss in der Realität kaum eine Wirkung. Ein Beispiel aus England zeigte. allerdings ein viel wirksameres Mittel.

Seit dort die Website www.sendmoneyhome.org existiert, sind die Kosten von Überweisungen stark abgesunken (für Überweisungen nach Indien um bis zu 40%).

Es bleibt zu hoffen, daß sich in Deutschland ein ähnlicher Erfolg zeigt und so mehr vom Erarbeiteten Geld der Migranten bei deren Familien landet.

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{ 2 comments… lesen oder selbst Kommentieren }

Sandra 28. Oktober 2008 um 14:45

Das finde ich mal eine gute Sache. Die Banken sollten sowieso transparenter werden, so dass man auf Anhieb sehen kann, bei welcher Bank ich am wenigsten, für meine Auslandsüberweisungen bezahlen muss.

Potsdamer 3. Dezember 2008 um 20:30

Ich kann mich der Meinung von Sandra nur anschließen. Wenn man bedenkt, dass bis zu 40% die Gebühren für eine Überweisung betragen sollen, so ist das echt errschreckend. Die Menschen wollen ihre Familien zu Hause unterstützen und müssen so viel dafür bezahlen. Gut das es jetzt eine Seite im Internet gibt, wo man von Deutschland die günstigsten Überweisungen ins Ausland finden kann.

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